Der Traum - Schlüssel zum Unbewussten?

Veröffentlicht auf von kothbiro.over-blog.de

 

Der Traum ist eines der größten Rätsel der Menschheit. Was bedeutet Träumen? Ist es die Stimme aus unserem Unbewussten, die im Schlaf als Traum durchdringt und uns unsere tiefsten Geheimnisse offenbart? Sind Träume der Schlüssel zu unseren Ängsten und unseren größten Wünschen? In der Kunst des Surrealismus und Symbolismus wird die Schwelle von Realität und Traum behandelt und regte den Künstler Johann Heinrich Füssli zu seinem Bild „Der Nachtmahr“ (1802) an. In der Religion sind Erscheinungen und Botschaften aus dem Himmelreich in der Bibel festgehalten. In der heutigen Entertainment Industrie verweben Regisseure wie Christopher Nolan in Filmen wie Inception Traum und Realtät zu Blockbuster. Aber was, letztendlich, ist ein Traum? Ein Traum ist eine mentale Aktivität. Wir, die Schlafenden, sind für die Bilder verantwortlich. Wird unsere Gefühlswelt in unseren Träumen gespiegelt? Lassen wir Bilder entsprechend unseren Gefühlen, die wir mit solchen Situationen im Wachzustand verbinden, assoziieren? Das Erleben in einem Traum gleicht dem im Wachzustand, so scheinen vor allem in Alpträumen unsere Angst und Panik real.  Der Alptraum, veraltet Nachtmahr (aus dem Englischen: nightmare) ist von negativen Emotionen geprägt. Stellen sie eine Warnung an den Träumenden dar? Nach Jung enthält der Traum keine einzelne Botschaft, er ist facettenreich und multidimensional. Fehlt dem Träumer eine persönliche Assoziation, kann zu Volksweisheiten und Mythen gegriffen werden, um dem Schlafenden zu helfen, seine Träume zu interpretieren. Der Träumende neigt dazu, seinen Ängsten eine äußere Gestalt zu verleihen.  Der Begriff Alptraum wandelt sich von Alben ab, in der Mythologie sind das kleine Kobolde, die auf der Brust des Schlafenden weilen und ihm die schlechten Träume einflößen, wie auf dem Bild "Der Nachtmahr" zu erkennen ist. Was die Träume bedeuten, muss letztendlich der Träumer selbst für sich erkennen, denn jeder Träumer hat für geträumtes seine eigenen Assoziationen. Es ist somit dem Träumer überlassen, seine eigenen Interpretationen für die Botschaften aus dem Unbewussten durchzuführen.

 

Der-Nachmahr-Kopie-1.jpg

(Quelle: wikipedia.de; Bild: J.H. Füßli, Der Nachtmahr, 1802)

 

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