Die Geschichte der Pädagogik - Bildung und Erziehung

Veröffentlicht auf von kothbiro.over-blog.de

 Die Pädagogik ist heute eine eigenständige wissenschaftliche Disziplin. Sie löste sich im 18ten Jahrhundert aus der Theologie und der Philosophie. Ihr Anliegen ist es, Zusammenhänge von Bildung und Erziehung durch Beobachtung zu erforschen und durch Analyse Vorschläge zu erbringen, wie Maßnahmen zur Verbesserung gezielt in der Praxis umgesetzt werden können.

Lehrkräfte und Erzieher eignen sich im Rahmen ihrer Ausbildung den Erwerb von fachdidaktischen Fähigkeiten durch das Studium der Erziehungswissenschaften an. Ihre Aufgabe ist es, den Kindern Wissen zu vermitteln. Dabei soll die Selbstbestimmung des Kindes nicht verloren gehen. Vor allem die hauptfiguren der Aufklärung, wie Kant und Rousseau, lieferten mit ihren Schriften einen wichtigen Beitrag zur Erziehung. In den 60er Jahren bildeten sich die Begriffe der Erziehungswissenschaft und der Bildungswissenschaft heraus.

Empirische Forschungsmethoden entwickelten sich und bilden heute die Grundlage für eine wissenschaftliche Untersuchung von Lernprozessen in Bildung und Erziehung. (Empirische Forschungsmethoden lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: die qualitativen und die quantitativen Forschungsmethoden. Qualitativ bedeutet wenige Probanden zu beobachten oder zu befragen, wobei quantitativ sich an eine möglichst große Zahl von Probanden richtet.)

Die großen Studien wie PISA oder IGLU ziehen internationale Bilanz und liefern Statistiken, wie kenntnisreich Schüler in verschiedenen Ländern zum Beispiel sind und ob ihr familiärer Hintergrund Einfluss auf ihre schulischen Leistungen hat. Bei solch großen Studien erweist es sich allerdings als schwierig, die persönliche Situation des Kindes zu beachten. Bildung und Erziehung liefern heute mit dem Fach Pädagogik einen großen Stellenwert an deutschen Universitäten: Pädagogik ist das zweit häufig besuchte Universitätsfach an deutschen Hochschulen.

 

 

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(Quelle: morgufeile.com, Bild: ariadna)

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