In Gedenken an einen Abenteurer
Steve Fossett hatte es mit Geschäften am Finanzmarkt zu einem Vermögen von mehreren Milliarden gebracht, doch er wollte mehr. Mit 40 Jahren zog er sich aus dem Business zurück und begann ein Leben als Abenteurer. Mit 12 bereits den ersten Berg bestiegen, wollte Fossett nun mehr und mehr Gipfelluft schnuppern und mit neuen scheinbar kaum schaffbaren Dingen von sich reden machen. Fossett lernte mit 40 Jahren das Schwimmen und durchschwomm den Ärmelkanal, er erklomm über 250 Berggipfel und umrundete im Jahr 2002 als erster Mensch mit einem Heißluftballon im Alleingang die Erdkugel. Rekorde wurden seine persönliche Obsession. in fünf Sportdisziplinen stellte Fossett über 116 Rekorde auf, von denen im Jahr 2007 noch 60 ihre Gültigkeit hatten. Im Herbst jenen Jahres dann brach Fossett jedoch zu einem Flug in die Wüste Nevadas auf, von dem er leider nie zurückkehren sollte. Erst ein Jahr später konnte man die Wrackteile der Maschine bergen, Fossett war anscheinend mit einen Berg kollidiert. Trotz seines tragischen Todes wollen moderne Abenteurer wie Fossett uns zeigen, das kein Weg zu weit und kein Berg zu hoch ist und fast nichts unmöglich oder unschaffbar.